Gesäuse Innovationspreis

2021

2021 schreiben wir Gesäuse Partnerbetriebe bereits zum dritten Mal den Gesäuse Innovationspreis aus. Wir finden nämlich, dass mehr Ideen unserer Region gut tun und die besten Ideen belohnt werden sollen.

Ausschreibung des Gesäuse Innovationspreises 2021

Innovationspreis_2021_Ausschreibung

Einreichformular zur Teilnahme am Gesäuse Innovationspreis 2021

Einreichformular-Innovationspreis-2021

 

 

 

 

Preisträger

Gesäuse Innovationspreis

2021

2021 „Kletterführer Gesäuse“ gewinnt Innovationspreis

Der Kletterführer Gesäuse verbindet auf einzigartige Art und Weise den alpinen Klettersport mit Naturschutzinhalten, weil auch auf Kletterverbots- und freiwillige Kletterverzichtszonen im Nationalpark Gesäuse hingewiesen wird. Die Zu- und Abstiege sind durch ökologische Gesichtspunkte gelenkt“, beschreibt Jürgen Reinmüller, staatlich geprüfter Berg- und Skiführer aus Admont, die besondere Einreichung. 1040 und somit alle seit Beginn des Alpinismus im Gesäuse dokumentierten Kletterrouten und Varianten wurden in dem Werk samt Topo-Skizzen niedergeschrieben. Herausgeber des Buches ist die Bergrettung Admont, die so bereits bei der Tourenplanung der Kletterer einen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit im alpinen Gelände leistet. Doch nicht nur das, denn der Kletterführer möchte durch die genaue Dokumentation aller Routen im Gesäuse auch für Nächtigungen sorgen und so auch zum sanften Tourismus in der Region beitragen. Platz 2 ging an den Gemeinschaftsgarten Ardning. Herbert Wölger, Nationalparkdirektor freute sich in seiner Laudatio bei der Verleihung darüber, dass in einem Gemeinschaftsgarten viel mehr als nur Gemüse wächst: Es entsteht Gemeinschaft zum Wissensaustausch zwischen den Generationen. Besonders hervorgehoben wurde von der Jury die Nachhaltigkeit und die gesellschaftliche Relevanz des Projekts. Der Gemeinschaftsgarten Ardning ist ein Begegnungsort für Jung und Alt und somit für alle, die Interesse an nachhaltigem Anbau von Obst und Gemüse haben.

Den handgeschmiedeten Preis in Bronze holte sich das Gästehaus ZeitRaum in Admont. Das nun ein Jahr bestehende Gästehaus zeugt von einer lebendigen Branche der Gastronomie und Beherbergung in der Region, freut sich Uli Matlschweiger, Gastronom und Branchensprecher bei den Gesäuse Partnern, der Daniela Noichl-Dirninger aus Admont den Preis übergeben durfte. Im Gästehaus ZeitRaum wird Gastfreundschaft großgeschrieben und Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Stichwort, sondern diese wird bewusst gelebt.

 

2020

2020 „Apfelland im Gesäuse“ ist die beste Innovation der Region

„Wir haben die Idee geboren, unser Tafelobst in der Herbstsaison von September bis Oktober von den Kunden selbst pflücken zu lassen. Die Idee kam unglaublich gut an.“, erklärt Familie Weissensteiner, vulgo Veitlbauer, die im Jahr 2020 den ersten Platz beim Gesäuse Innovationspreis abräumte. Im Apfelland im Gesäuse können sich Gäste ihre Früchte ohne große Mühe selbst aussuchen und es ist somit der einzige steirische Bio-Obstbaubetrieb, der den Apfel-Verkauf auf diese Weise anbietet. Platz 2 ging an den X’eistee – den Eistee aus dem Gesäuse – von Sandra und Gerhard Stangl, den Kräuterbergbauern aus Landl: „Alle Inhaltsstoffe kommen ab Hof und die komplette Produktionskette wird von uns übernommen – inklusive klimaneutraler Auslieferung mit E-Auto.“ Bronze holte sich das NaturparkResort Alte Schule Hieflau der Landl Infrastruktur Entwicklungs KG. Ehemalige Klassenräume der alten Schule in Hieflau wurden dabei in Appartements umfunktioniert und so kann ein rund 100 Jahre altes Gebäude weiter regional und nachhaltig genutzt werden. Knapp vorbei am Stockerl, jedoch genauso erwähnenswert ist der 4. Platz: Die Ardninger Volksschule hat gemäß dem Thema „Nationalpark und Klimaschutz“ ein eigenes Musical verarbeitet und aufgeführt, wobei von den Liedertexten bis zu den Kostümen alles aus eigener Hand stammte.

2019

2019 Regionaler Innovationspreis für „Kostbar im Gesäuse“

Den ersten Platz holten Ulrich Matlschweiger und Bianca Rohrer für die KostBar im Gesäuse. Im regionalen Bauernladen können heimische Spezialitäten von Landwirten und Produzenten der Region gekauft werden. Die Gewinner leben die Vernetzung der Gesäuse Partnerbetriebe und die Regionalität somit in vorbildhafter Weise. Silber holte sich Forstauer‘s Hofbräu von Matthias und Birgit Schmiedberger aus Gams. Das nachhaltige Bier, das in der Region gebraut wird, Bioqualität aufweist und vollständig verwertbar ist – selbst der Treber wird an die Rinder verfüttert – hat die Jury überzeugt. Die höchste Punktzahl in der Kategorie Innovationsgrad gabs für den Drittplatzierten: Die mobile Sternwarte von Christoph Baumberger. Baumberger schnallt dafür ein Teleskop auf einen Autoanhänger und kann somit die Sternenwelt von überall sehen. Den ersten Prototypen soll es in wenigen Monaten geben.

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